... was bisher geschah:
Ich habe physisch und psychisch wider Erwarten das abendliche Gespräch mit Bewerberin Schaun-wir-mal überlebt und befinde mich auf dem Wege der Besserung. Bis zur avisierten Sitzung am 6. Dezember habe ich sogar ein Gefühl, nun sei alles von meiner Seite getan. Zwei Vorverträge liegen auf meinem Schreibtisch, einer mit der fallen-in-love-Frau K. und einer mit dem jugendlich -attraktiven Psychologen F.. Ich harre, erstmals seit Monaten annähernd tiefenentspannt, der Dinge. Und freue mich auf den Nikolaus.
Tag 219:
Die beinahe aussichtslose Bewerberin K. ruft mich notfallmäßig an. Weil ihr Name auf dem Display blinkt, gerate ich ins Wallen und hebe sofort ab. Sie habe eben mit jemandem vom Ausschuss telefoniert, der sei ihr nicht sehr kompetent vorgekommen, habe aber durchblicken lassen, dass es eigentlich schon zu spät für Bewerber sei, die Anträge für die Dezember - Sitzung zu stellen. Ich verstehe das nicht. Auf der Homepage steht vier Wochen vorher, mündlich heißt es häufiger in der letzten Tagen, mmhhhh., aaaaah, uuuuh, besser sechs Wochen vorher. Wir haben aber noch sieben Wochen Zeit.









